Roadsurfen in Skandinavien (2) – Von Schwedens Ostsee bis nach Norwegen

Von Stockholm ging es mit unserem Fiat-Wohnmobil “Freddy Flitzer” 485 km via Uppsala und Sundsvall in den kleinen Ort Docksta, nahe am landschaftlich vielversprechenden Nationalpark Skuleskogen. Dort wollten wir mit drei Nächtigungen in schöner Natur erstmal zur Ruhe kommen und erholsame Urlaubsluft schnuppern. Eine spektakuläre Brücke im Nebel und zugleich mit Sonne lud zu einem Fotostopp.

Die “Golden Gate Bridge” von Schweden nördlich von Stockholm
Route ab dem Campingplatz in Stockholm

Der Stellplatz in Docksta liegt weit genug entfernt von der Autobahn E4 an einer ruhigen Ostseebucht und bietet viele Annehmlichkeiten, sogar Sauna. Nur das Restaurant hatte am 2. Juni noch nicht geöffnet, schade. Am Mittwoch, 3.6., nutzte ich das schöne Wetter zu einer ausgedehnten Wanderung durch den Nationalpark. Er hat drei Eingänge im S, N und W, nur die Ostseite ist von Meer begrenzt. Wobei: An der Ostsee hat man oft gar nicht den Eindruck, am Meer zu sein, sie wirkt wie ein See. Claudia, die während des Urlaubs immer wieder mit Knieschmerzen zu kämpfen hatte, brachte mich ca. 12 km weiter zum Entré Väst, ging noch 1 km auf den bequem zu begehenden Holzplankenwegen mit und entließ mich dann mit einer deutschsprachigen Gratis-Wanderkarte in die Wildnis. Aufmerksamkeit und manchmal Herumsuchen erforderten die blauen Markierungen auf Baumstämmen und Steinen, die längst nicht so gut erkennbar sind wie die rotweißen Entsprechungen in Österreich. Ich genoss dennoch das Auf und Ab der herrlichen Waldlandschaft mit dichtem Heidelbeerboden, einigen Teichen und Mooren. Je höher ich gelangte, desto felsiger wurde es – bis zum Slåttdalsberg, von dem aus ich eine grandiose Aussicht auf Wald, Wasser und Inseln hatte. Der anfängliche Nebel verzog sich bald. Noch gut in Form vom Camino Portugues einen Monat zuvor brauchte ich kaum Pausen, nur auf der höchsten Erhebung hatte ich ein „Gipfelgespräch“ mit einem Schweizer, der mit dem PKW unterwegs ist und spartanische Gratishütten zum Übernachten nutzt.

Schweden erklärte 1909 als erstes Land in Europa neun Gebiete zu Nationalparks – u.a. diesen hier

Größte Attraktion im Nationalpark ist die Schlucht Slåttdalsskrevan mit ihren 40m hohen Felswänden. Sie zu durchwandern war wegen Steinschlaggefahr allerdings nicht möglich. Meine 21.000-Schritte-Wanderung endete nach dem Entré Syd. Ich hoffte umsonst, von einem der vielen Ausflügler die 14 km zurück nach Docksta mitgenommen zu werden, Claudia holte mich mit dem Freddy ab.

Zu Abend aßen wir in einem äußerst preiswerten Fernfahrerlokal pikanten „Lachspudding“, Salat, Kuchen und Kaffee mit neuen Bekannten vom Campingplatz: Norman und Birgit, Wohnwagenbesitzer aus Bad Tölz, wollten eigentlich mit einem anderen Paar unterwegs sein, die jedoch kurzfristig absagten. Sie freuten sich sichtlich über unsere Gesellschaft – uns wurde die Nähe vor allem zur einfach gestrickten Birgit, die sich so gar nicht für den Norden Europas erwärmen konnte, dann zu viel. Dazu später mehr.
Den zweiten Nationalparktag (4.6., in Österreich Fronleichnam) verbrachten Claudia und ich gemeinsam. Der pro Strecke knapp 4 km lange Uferweg vom Eingang Süd bis zum Feriendorf Näskebodarna überforderte Claudias Beine nicht, war angenehm flach. Wir kamen an vielen umgestürzten Bäumen vorbei, die bei Sturm im sandigen Waldboden offenbar zu wenig Halt fanden. Einmal mussten wir eine von einem Stamm zerstörte Brücke über einen Bach umgehen; ein Nationalpark-Mitarbeiter erklärte uns später dazu, die vielen Schäden hätten mit Wasserarmut und Klimawandel zu tun. Wir Menschen sind die einzige Spezies, die sich den eigenen Lebensraum zerstört, merkte er desillusioniert an.

Freddy muckte wieder auf: Auf dem Display war „Motorölwechsel fällig“ zu lesen. Claudia informierte den Roadsurfer Support, der sich mit einer Antwort bis zum 8.6. Zeit ließ. Dann wurde klar, dass wir uns um das Problem zu kümmern haben – inklusive Okay nach Kostenvoranschlag einer Autowerkstatt einholen und Ölwechsel vorfinanzieren. Wie nervig das wurde, sollte sich erst später herausstellen.
Auch Norman und Birgit hatten Probleme mit ihrem (überladenen?) Wohnwagen. Nach einer Bremsbeläge-Reparatur am zweiten Tag ihrer Reise um EUR 1.500 musste nun ein platter Reifen ersetzt werden.
Der 5.6. wurde ein Regenfahrtag nach Luleå bzw. einem riesigen Campingplatz kurz davor. Für einen Besuch der Weltkulturerbe-Stadt war keine Zeit – wie überhaupt auf der gesamten Reise die Mobilität durch den etwas sperrigen Freddy eingeschränkt war. Daran hätten aber wohl auch Fahrräder wegen der tlw. recht großen Entfernung zu Ortszentren nichts geändert. In Moskenes auf den Lofoten lernten wir später ein anderes Paar, Uwe und Petra aus Hessen, kennen, die hinten in ihrem geräumigen Wohnmobil einen Motorroller mitführten und damit kleine Ausflüge machen konnten, ohne jedes Mal alles im Wagen verstauen und diesen elektrisch ”abnabeln” zu müssen. In italienischen Innenstädten hätten wir mit Freddy aber wohl noch viel mehr Probleme gehabt als in Brünn, Stockholm, später dann Trondheim und Bergen.

Campingidylle spätabends in Luleå (wovon wir sonst nicht viel sahen)

Auf dem Weg nordwärts hielten wir in Umeå, 2014 Europas Kulturhaupstadt. Aber nicht bei Sehenswürdigkeiten, sondern bei IKEA. Schon in Wien hatten wir in Schwedens unmöglichem Möbelhaus einen Gutteil unserer Campingausstattung – billige Töpfe, Teller, Polster, Aufbewahrungsboxen u.a. – gekauft, hier in Nordschweden aßen wir zu Mittag und kauften bei H&M eine günstige Überdecke für unser Sofa zuhause. Fotos vom bekannten IKEA-Essen führten zuhause zu Lach-Smileys. Was für ein Klischée.
Letzte Station in Schweden war am 6./7.6. der Abisko Nationalpark kurz vor der norwegischen Grenze. Da waren wir schon jenseits des Polarkreises und hatten rund um die Uhr Tageslicht. Zwischen Ende Mai und Mitte Juli geht dort oben die Sonne nie unter. Wir verdunkelten Freddy allabendlich mit dem Fensterjalousien, das nicht funktionstüchtige Teil beim Küchenfenster ersetzten wir mit einem Tuch, das wir mit Magnetklammern innen an der Karosserie fixierten. Dunkel genug zum Schlafen war es somit, und die Fliegengitter vor den Fenstern bewahrten uns auch vor Mückenstichen. Die waren aber generell weniger lästig als befürchtet.

Gleich neben der Fahrbahn – und auch schon mal mittendrauf: Rentiere in Schwedisch Lappland

Dazu passt das Thema Tierwelt: In Schwedisch Lappland sahen wir mehrmals Rentiere auf der Straße. Einmal wich ein vor uns fahrender Laster scheinbar unmotiviert auf die linke Fahrbahn. Wir dachten schon, was hat der für ein Problem, als wir bemerkten, dass er einem Rentierhirsch mit mächtigem Geweih auswich. Und auch ich musste einmal ziemlich abbremsen, um eine Kollision mit einem Tier zu vermeiden. Elche dagegen sahen wir nur auf Warnschildern – aber das ist wohl wie in Österreich, wenn vor Wildwechsel gewarnt wird. Wann sieht man je einen Hirsch in natura? Andererseits nahm ich Rentier, Elch und auch Wal mit nach Hause – in Form von salamiartigen Hartwürsten, die ich für meine Söhne und Enkel zum Verkosten mitbrachte. Schmeckt gut. Wie auch der Rentier-Burger, den wir – ja, wo? – einmal genossen.


Erwähnen möchte ich Kiruna, den Hauptort in Lappland, wo wir einen Tank- und Einkaufsstopp einlegten. In der nördlichsten Stadt Schwedens werden Bodenschätze abgebaut. Damit das Eisenerz gewonnen abgebaut werden kann, wird der Ortskern bis 2040 komplett um 5 km nach Osten verlegt. Kirunas Holzkirche wurde noch vor Kurzem als schönstes Gebäude Schwedens gewürdigt, aktuell steht sie ziemlich verlassen inmitten großer Baustellen. Unter Kiruna liegen auch bis zu 2 Millionen Tonnen seltene Erden, was à la longue die Importabhängigkeit Europas v.a. von China verringern soll.
Björkliden hieß das Wintersportressort beim Nationalpark, an dem wir zweimal nächtigen wollten. Ich hatte mir auf Komoot wieder eine längere Wanderung herausgesucht. Allerdings machte mir das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Am Sonntag, 7.7., saßen wir zu viert lange im Sporthotel, das auch den Campingplatz verwaltet und spielten mit Norman und Birgit Rummy. Die beiden hatten wir schon in Luleå wiedergetroffen und zu Abend gegessen, hier tranken wir abends Rosé im Wohnwagen der beiden und wurden zusehends überfordert von der Kontaktfreudigkeit Birgits („Wir verstehen uns schon sehr gut, nicht?“). Die beiden bayerischen Eheleute und ich brachen gegen Abend, als es endlich aufklarte und der Blick auf das sensationelle, vom Gletscher ausgeschürfte, auf vielen Ansichtskarten zu sehende Trogtal Lapporten (dt. Lappenpforte) frei wurde, zu einer Wanderung zu einem 3 km entfernten See auf. Birgit kehrte bald um, der Weg war durch den Regen sehr feucht, manche Schneefelder und Bäche waren zu überwinden. Der fitte Norman hielt mit mir mit, wir gingen gute zwei Stunden durch die arktische Landschaft mit noch viel Schnee und Temperaturen um die 10 Grad. Um 23 Uhr war es noch taghell, im Winter dafür wochenlang finster. Es hieß, die Skisaison beginnt deswegen hier erst im Februar, dauert aber bis Mitte Mai, wenn die Polarsonne wieder leuchtet.

Bei der Ankunft noch sonnig. Abisko Nationalpark im hohen Norden Schwedens

Norman und Birgit wollten auch auf die Lofoten, Birgit am liebsten begleitet von uns. „Nun reicht es auch schon wieder mit der Urlaubsbekanntschaft“, schrieb ich in mein Notizbuch. Zupass kam uns das zu wechselnde Motoröl, um das zu kümmern uns Roadsurfer auferlegte. Nun ist Ölwechsel nichts, was am Tag X um 12 Uhr anfällt, sondern lange vor möglichen Problemen angezeigt wird. Aber ignorieren konnten wir die Auflage unseres Vermieters nicht, das Risiko einer Haftung im Schadensfall war zu groß. Also Werkstatt in Narvik suchen. Roadsurfer-Supporterin Laura sandte uns dafür eine – unbrauchbare – Liste möglicher Betriebe zu, nach der Ankunft am Montag, 8.6., in Narvik suchten wir vier (fünf?) Werkstätten auf, jedoch konnte keine das Service in zumutbarer Zeit zusichern. Ein freundlicher Mechaniker empfahl uns, nach Harstad zu fahren, die nächste größere Stadt 100 km entfernt Richtung Lofoten, wo es auch mehrere Betriebe gab.
Der Ölwechsel wurde zum Dauerproblem. Wie lange hält der Wagen noch durch? Wie sehr beeinträchtigt das Service unsere Urlaubsplanung? Warum hilft Roadsurfer so wenig, unser Problem zu lösen, macht z.B. nicht eine Werkstatt und einen nahen Termin aus? Stattdessen hieß es, vor der Arbeit muss ein Kostenvoranschlag erstellt und von Roadsurfer genehmigt werden, was bis zu 24 Stunden dauern könne. Erst danach dürfe die Reparatur erfolgen, deren Kosten von uns vorfinanziert und danach zur Rückerstattung eingereicht werden müssen. Eine Zumutung und superärgerlich, wie wir fanden.
In Harstad fanden wir schließlich eine Werkstatt, die den Ölwechsel für den nächsten Tag, am 9.6., zusagte. Wir plagten uns, in unserer nördlichsten Station (300 km nördlicher als die Nordspitze Islands!) eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit zu finden, denn der einzige Stellplatz am Hafen öffnet den Betrieb erst in zwei Wochen, wie wir feststellten. Hilfreiche Einheimische schüttelten den Kopf über so wenig Entgegenkommen gegenüber Touristen, die Suche nach einem geeigneten Platz zum Wildcampen verlief erfolglos, ein Tipp führte uns schließlich zu einem Parkplatz am Ortsrandpark mit Blick auf vier Springschanzen, wo wir unsere zweite Nacht ohne Strom – und auch ohne Dusche – verbrachten und morgens von zufahrenden Eltern geweckt wurden, die ihre Kids in den Kindergarten brachten.

Unser “wildestes” Campen. Parkplatz in Harstad, Schanzen im Hintergrund, Ölproblem im Vordergrund

Wir fuhren früh zu einem Hotel am Hafen, von dem wir wussten, dass es dort auch für Nichtgäste günstiges Büffetfrühstück gab. Wir genossen bei herrlichem Wetter und Bick auf ein auslaufendes Hurtigruten-Schiff verschiedenen Fisch, Juice, Spielegei und frisches Gebäck um umgerechnet nur 22 Euro. Richtig teuer wurde das Frühstück durch den Strafzettel am vor dem Hotel widerrechtlich geparkten Freddy. Das Ignorieren der sonst so brauchbaren App Easy Park kostete uns 66 Euro ☹. Danach auf zum 10-Uhr-Termin in der Werkstatt. Dort machte der nette Kundenbetreuer ein beklommenes Gesicht und meinte, sie könnten den Ölwechsel jetzt wegen unvorhergesehener Probleme doch nicht durchführen. Wir könnten aber hier den benötigten Ölfilter kaufen und mit diesem in eine nahe andere Werkstatt fahren, bei der wir gleich drankämen. Frust machte sich breit, aber am 9.6. zu Mittag war das Ölproblem nach all der aufgewendeten Energie und den Nerven endlich, endlich gelöst. Nun hieß es: Lofoten, wir kommen!

Roadsurfen in Skandinavien (4) – Von Bodø nach Bergen

Unsere Route vom arktischen Nordland ins zerklüftete Fjordland

Der Stress wegen des möglichen Nicht-Mitgenommen-Werdens auf der Fähre nach Bodø war unbegründet, auch wenn die Hauptsaison mit 15. Juni – unserem Abreisetag – begann. Wir stellten Wohnmobil Freddy noch vor 7h am Hafen von Moskenes ganz vorne in Fahrspur 2, konnten also mit Sicherheit davon ausgehen, als Nicht-reserviert-Habende fünf Stunden lang einen Platz auf dem geräumigen Schiff einzunehmen. Nach einem Kaffee im sympathischen Bodø sollte es mit einer Übernachtung gut 700 km südwärts nach Trondheim gehen – also zwei Kilometerfressertage. Die dafür genutzte E6 ist nicht mit den Autobahnen in Schweden vergleichbar, ist nur an manchen Stellen zweispurig – nämlich wenn es bergauf gilt, die vielen LKW zu überholen. Es gibt ungemein viele Tunnels in Norwegen, das Land liegt mit den Alpenländern Schweiz und Österreich hier an der Spitze. Und manche davon verlaufen unter Fjorden, andere haben sogar einen Kreisverkehr irgendwo im Berg. Also nicht nur Land der Fjorde, sondern auch Land der Tunnel.


Bis zur Übernachtung am 15.6. in Mosjøen, während der Fahrt auf der Campio-App ausgewählt, gab es wenige Höhepunkte. Da war ein kurzer Stopp in der hoch gelegenen Region Nordland an einem beeindruckenden reißenden Fluss. Und natürlich die Polarkreisüberquerung, die wir, anders als in Schweden, nicht übersahen. Denn dort wurde ein Arctic Circle Center errichtet, in dem man sich über das Dauersonnenlicht im Sommer bzw. die Polarlichter im dunklen Winter informieren und jede Menge shoppen kann. Wie auf Island etwa langnasige Trolle in allen Größen, Norwegerpullover, Hauben und den üblichen Touristen-Tand wie Autokennzeichen oder Kühlschrank-Magneten. Claudia schoss ein witziges Foto von mir, auf dem ich den im Asphalt markierten Polarkreis übersprang, was dann gleich einige Nachahmer nach sich zog.

In Trondheim interessierte mich vor allem der Nidaros-Dom, in den der norwegische Nationalheilige Olav (+1030) begraben liegt und der auch Endpunkt des fast 600 km langen Olavsleden-Pilgerweges https://olavsweg.com/ von Oslo ist. Das wäre für mich Norwegen-Fan nochmal was, bevor ich zu alt werde. Wobei. Von Lillehammer nordwärts würde auch reichen. Das auf das 11. Jhd. zurückgehende und im 19. Jhd. rekonstruierte Gotteshaus ist beeindruckend, vor allem die Lichtregie verstärkt die Wirkung der Säulen und des Kreuzrippengewölbes. Das Oktogon an der Ostseite des Doms ist seit dem 12. Jahrhundert nahezu unverändert erhalten und gilt als authentischster Teil, in dem sich der Schrein des als Märtyrer verehrten Königs hinter dem Hochaltar befindet.

Der Nidarosdom gilt als die Hauptkirche Norwegens. Nicht umsonst.

Unsere nächste Nacht verbrachten wir am Flakk Campingplatz rund 10 km westlich von Trondheim und lernten dort ein Pärchen aus Oberolberndorf im Weinviertel kennen, die in dreieinhalb Wochen mit ihrem umgebauten Polizei-VW-Bus bis zum Nordkap hochfuhren und dabei bis zu 800 km täglich zurücklegten. Wir hatten und bewusst dagegen entschieden, so viel Zeit im Wagen zu verbringen, nur um dann sagen zu können: Wir waren am nördlichsten Punkt Europas.
In der Früh wachte ich vor 5h auf und schlief wieder ein. Österreichs Team spielte um 6h bei der FIFA-WM gegen Jordanien. Nach dem neuerlichen Aufwachen stand es, ohje, 1:1, nach dem Duschen dann aber 3:1, juhuu! Wir schmückten den Freddy Flitzer mit in die Seitenscheiben gesteckten Österreich-Fahnen und zeigten uns den Rest des 17.6. als Fans – auch wenn das mit unserem deutschen Kennzeichen kollidierte.

Und auch den Norwegern halte ich die Daumen.

Tageshauptziel war die Atlanterhavsveien, eine Straße mit „in den Himmel“ führenden Straßen, die auch das Titelfoto unseres Norwegen-Camping-Buches darstellt. Es dauerte allerdings, bis wir via Kristiansund und Averoy zum unaussprechlich schönen Wanderweg „Eldhusøyan näköalapolku“ gelangten, von dem man einen tollen Blick auf die Storseisund-Brücke hat.

Die berühmte Storseisund-Brücke auf dem “Atlanterhavsvegen” ist eine von acht Brücken über mehrere kleine Inseln

Die Landschaft hatte sich nach Trondheim stark verändert: statt karger Hochebene mit wenig Bäumen nun viel grün, dichtere Besiedlung in dem 5-Millionen-Land und viel Landwirtschaft. Das Wetter war immer noch schön, sonnig um die 18 Grad mit kühlen Nächten (viel angenehmer als heute die 38 Grad in Wien, da ich das schreibe). Insgesamt hatten wir mit dem Wetter viel Glück. Dass es auf unserer letzten Station in Norwegen, Bergen, noch recht feucht werden sollte, wussten wir in Molde, wo wir am 17. nächtigten, noch nicht.

Trollstigen, Geiranger Fjord, Dalsnibba – der 18.6. wurde einer der Höhepunkte unserer Reise. Dabei waren die Vorzeichen wegen des nebeligen Morgens zunächst nicht gut. Doch die 250 km mit zwei Fährstrecken und vielen, vielen Höhenmetern wurden sensationell. Von Åndalsnes ging es bald in elf Haarnadelkurven mit etwa zwölf Prozent Steigung hinauf zur Passhöhe und danach weiter bis auf 850 Höhenmeter. Auf halber Strecke führt die vor 90 Jahren freigegebene Straße zudem über einen Wasserfall, den 320 Meter hohen Stigfossen. Sie ist auch heute noch nur wenige Meter breit, manchmal fast einspurig, sodass man entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen muss. Zu meinem Glück tat dies Claudia souverän, sogar als ein breiter Norwegerbus entgegenkam und erst das Einklappen der Rückspiegel die Weiterfahrt ermöglichte. Wegen des schroffen Geländes gibt es kaum Möglichkeiten anzuhalten. Erst oben am Beginn eines Hochtales befindet sich der Aussichtspunkt Utsikten (dt. „die Aussicht“), von dem aus man den gesamten Verlauf der Straße überblicken kann. Dort machten wir Halt, freuten und über den sich lichtenden Nebel, bewunderten die Fahrkünste in teils richtig großen Gefährten.

Der Trollstigen ist witterungsbedingt nur drei Monate rund um Mittsommer geöffnet.

Über den Ørnevegen ging es erneut auf steilen Serpentinen hinunter nach Geiranger, nach diesem von Kreuzfahrtschiffen angesteuerten Touristenort am Ende des gleichnamigen, engen, berühmten, 100 km von der Küstenlinie entfernten Fjords wieder in Schlangenlinien bergauf. Nach dem ersten Aussichtsparkplatz mit Blick durch den Nebel hinab auf den Meeresarm wollte Claudia noch auf der Mautstraße zum Skywalk von Dalsnibba. Dort lichtete sich – wir Glücklichen! – auch bald der Nebel und gab den Blick von 1500 m über dem Fjord frei.

In der Bildmitte winzig klein, weil 1500 m tiefer, ein Kreizfahrsschiff im Geirangerfjord

Nach der Ankunft im sympathischen Familienbetrieb des Tjugen Camping bei Loen https://tjugen.no/en waren wir beide „sehsatt“ und voller Bilder der herrlichen Landschaft. Norwegen ist ein wunderschönes Land! Dort knipste ich abends nach dem Essen in einem Seerestaurant mein vielleicht schönstes Handyfoto des Urlaubs. Seht selbst:

Auch bei trübem Wetter wunderschön, die Seen und Küsten in Norwegen

Noch ein Nachtrag zum Ölwechselproblem der zweiten Urlaubswoche (link!). Ab 17.6. zeigte Freddy bei rund 48.000 km auf dem Armaturenbrett an, dass bei 50.000 km ein Service ansteht. Nicht schon wieder, dachten wir. Roadsurfer wies uns darauf hin, dass diese Arbeit unaufschiebbar sei und wie der Ölwechsel von uns vorfinanziert werden muss – nach zuvor genehmigtem Kostenvoranschlag einer Werkstatt. Unser Hinweis nach Internetrecherche, dass Fiat üblicherweise eine Toleranzgrenze von +3000 km gewährt, ohne dass die Garantie verfällt, verfing nicht. In Dänemark war es nach der Ankunft der Fähre in Hirtshals dann soweit. Wir fanden eine Werkstatt im 70 km entfernten Aalborg – was uns erneut einen Urlaubstag kostete. Um dessen Kompensation ergab sich eine Farce: Erst hieß es, als Wiedergutmachung würde uns eine kostenfreie Mietverlängerung von zwei Tagen angeboten. Das wurde danach aufgrund der Höchstmietdauer von 29 Tagen zurückgenommen, nach einem weiteren Tag und dem In-den-Raum-Stellen rechtlicher Schritte ging die Mietverlängerung dann plötzlich doch. Wir nahmen letztlich einen Zusatztag in Anspruch.
Zurück nach Norwegen. Abends in Bratland Camping nahe Bergen mein erstes Public Viewing während der Fußball-WM. Etliche NL-Camper bejubelten den fulminanten 5:1-Sieg von Oranje über Schweden. Tags darauf – es war der 20.6. – fuhren wir erstmals mit Öffis. Erst mit dem Bus, dann mit der Straßenbahn ins Zentrum der zweitgrößten norwegischen Stadt. Bergen zeigte sich verregnet, an eine Fahrt hinauf zum Hausberg Fløyen machte keinen Sinn. Aber die Innenstadt mit der bunten Holzhäuserzeile aus der Hansezeit am Hafen, der Fischmarkt und die originellen Großstadtläden (in einem davon kauften wir Weihnachtssachen, einen Tag vor Mittsommer) waren auch bei Regen attraktiv. Eine böse Überraschung gab’s allerdings beim Fischessen am Hafen: Die 0,7 Liter gespritzter Apfelsaft, den wir zu Fischsuppe bzw. -spießen tranken, kostete umgerechnet 38 Euro – selbst für norwegische Verhältnisse ein Wucher. Ansonsten war das Preisniveau zwar höher als in Österreich, aber nicht so, dass man sich die Versorgung in Lebensmittelgeschäften nicht leisten könnte. Übrigens bezahlten wir auf unserer Reise durchwegs mit Kreditkarte, umwechseln in schwedische, norwegische und dann auch noch dänische Kronen war nicht nötig.

Feuchtes Bergen. Mittig die Touristeninformation, rechts davon der Fischmarkt.

Die von mir vorab gebuchte Fähre mit Übernachtung, Abendessen und Frühstück von Bergen nach Hirtshals sollte am 21.6. um 20 Uhr ablegen. Wir checkten bei Bratland Camping gegen 11h aus und wollten noch ein wenig Bergenerlebnisse sammeln. Freddy parken wir am besten gleich am Fährgelände, meinten wir. Beim Einlass viel Betrieb, wir mussten länger warten, bis wir zum Schalter kamen. Dort hörten wir einen Satz, der eine Schockwelle auslöste: „You’ve got a ticket from Hirtshals to Bergen.“ Ich Depp hatte die falsche Fährenrichtung gebucht, hatte mein Online-Ticket auch nie überprüft. Die Fjordline-Mitarbeiter checkten die Lage kurz und gaben Entwarnung. Umbuche n war gegen einen Aufpreis möglich, auch eine bessere Kabine mit Bullauge aufs Meer war möglich. Mir fiel ein Stein vom Herzen, die „Deppensteuer“ bezahlte ich gerne, zumal die Abfahrt nun früher stattfand: Bereits um 14 Uhr wurde abgelegt, geplante Ankunftszeit nach Zwischenstopp in Stavanger war 22. Juni um 8 Uhr.

Der servicebedürftige “Freddy Flitzer” wartet auf Einlass. Und wir hatten bange Minuten zu überstehen.

Die Schiffsfahrt auf der luxuriösen MS Stavengerfjord (https://fjordline.com/de/p/unsere-routen/hirtshals-stavanger-bergen9 mit rund 600 Passagieren war rundum angenehm. Es gab Unterhaltung – eine Tombola und ein FIFA-WM-Quiz, bei dem ich ins Finale kam und nur an der Schätzfrage nach der Passagieranzahl (1.800?) scheiterte – und ein exquisites Dinner-Büffet, einen Taxfree-Shop, in dem ich ein superangenehmes Kurzarmhemd kaufte, Freiflächen auf dem Schiff mit Blick auf die norwegische Küste und Fußball live. Angelegt wurde pünktlich, nun nur noch 50.000-km-Service nach einer Zusatznacht in Dänemark und ab nach Hause.

Die Fahrt mit dem Schiff der Fjordline war pures Vergnügen.

Roadsurfen in Skandinavien (5) – Epilog: Ab in die Hitze von Wien

Die letzten Etappen führten durch Dänemark, Deutschland, Tschechien.

Lønstrup heißt das ehemalige Fischer- und nunmehrige Kunsthandwerksdörfchen an der dänischen Nordseeküste südlich von Hirtshals, das Ort unserer nächsten Übernachtung im fünften Land Europas nach CZ, PL, S und N werden sollte (zwei Nächte in D kamen dann noch dazu). Den sympathischen Campingplatz dort hatte ich wie üblich aufgrund vieler positiver Bewertungen in der Campio-App ausgesucht. Es gab zahlreiche Dauercamper, somit kein Anstellen in WC und Dusche. Und Gebäck am nächsten Morgen.

Meine Hauptsorge nach einem Spaziergang an den Nordseestrand galt dem WM-Schlager Österreich vs. Argentinien. Ich bemühte mich redlich um Gratisstreaming via dänisches Fernsehen, diverse andere Anbieter und wäre sogar bereit gewesen, 11 Euro für ein WM-Paket der deutschen Telekom zu bezahlen. Jedoch es klappte nicht, immer hieß es: keine Übertragungsrechte für dieses Land. Über Social Media bekam ich mit, dass Messi soeben einen Elfer verschossen hatte, Radio Wien sorgte immerhin für Hörspannung, der Livestream von kicker.de mokierte sich über allzu vorsichtige Spielweise der „Ösis“. Nun, wie es ausging, wissen wir ja inzwischen.
Am nächsten Morgen, 23.6., Weiterfahrt nach Husum an der deutschen Nordseeküste, wo ich meiner Liebsten vor neun Jahren einen Heiratsantrag machte und wir nach ihren Jawort dann auch gleich Weißgoldringe aussuchten. Dänemark ist durch die Nord-Süd-Autobahn recht flott zu durchqueren, wir flitzten an Städten vorbei, die ich vor knapp einem Jahr in umgekehrter Richtung mit dem Fahrrad erkundet hatte: Aalborg, Aarhus, Vejle, Kolding, Flensburg (link) und gelangten rasch ins Schleswig-Holstein’sche Flachland, in dem sich hunderte Windräder drehen. In Husum parkten wir Freddy auf einem einfachen Caravanstellplatz, der ich in einem nahen Hotel erstmals in bar zu bezahlen hatte. Doch komisch. Husum war nicht wiederzuerkennen. Hatte sich die Stadt in den neun Jahren so verändert?? Dann dämmerte es uns: Die Weichenstellung für unsere Eheschließung erfolgte nicht in HUsum, sondern 50 km südlich in Büsum. Wir entschädigten uns für den peinlichen Irrtum mit einem der besten Abendessen des Urlaubs: Der „Kapitänsteller“ in Dragseths Gasthof mit verschiedenen Fischleckereien, Krabben, Bratkartoffeln, Salat und Dithmarscher Pilsener ist wärmstens zu empfehlen. Und die Unterhaltung mit zwei Schulfreundinnen jenseits der 80, die uns an ihrem Tisch Platz nehmen ließen, war auch nett – trotz deren Diagnose, dass „in Deutschland alles schlechter wird“.

Büsum holten wir am 24.6. nach: Frühstück in der touristisch herausgeputzten Innenstadt („Ja, SO sah es hier aus, jetzt erkenn ich es wieder!“) und Kuss am Schauplatz des Heiratsantrags relativierten Unstimmigkeiten, die während der intensiven Nähe in mehr als vier Wochen wohl unvermeidlich waren.
Zu Kilometerfresser-Tagen wurden die letzten beiden Tage unserer Reise. Von Büsum ging’s via Hamburg (mitten durch die Innenstadt, ächz!) und Perleberg nach Magdeburg, wo wir an einem Seitenarm der Elbe einen Hightech-Stellplatz vorfanden: Stromzähler, Duschen, Toilettenbox-Entleerung – alles funktionierte mit einer aufladbaren Karte, das Guthaben wurde nach dem Auschecken sofort auf unser Konto gutgeschrieben. Noch angenehmer war aber der schon sommerlich heiße Abend in der Hafenbar, wo wir Gegrilltes und Kaiser-Otto-Bier genossen. Vorm Abendessen nahm ich mir trotz der Hitze, die Mitteleuropa schon erfasst hatte, Zeit für eine Erkundung der Magdeburger Innenstadt, erkannte Friedrich Hundertwassers letztes Bau-Großprojekt an den krummen Linien, stand vor dem um 18h versperrten Dom, bestaunte die Nachbildung des „Magdeburger Reiters“ (Otto der Große?) und lächelte über das Hic fuit am Eulenspiegelbrunnen.

Der Schlusstag stand dann schon ganz im Zeichen der Wahnsinnshitze, die Mitteleuropa in der letzten Juniwoche in Bann hielt. Im klimatisierten Freddy waren die mehr als 700 km von 8 bis 18 Uhr zwischen Magdeburg und Wien aber gut aushaltbar – trotz der Verkehrshölle in Prag und dem kilometerlangen Schwerverkehrstau, der uns einen kurvenreichen Umweg an Brünn vorbei nehmen ließ. Zu Hause warteten bereits Söhne – diesmal Moritz und Fabian –, um uns beim Ausladen des Wohnmobils zu helfen. Man glaubt nicht, wie viel sich in mehr als vier Wochen so alles ansammelt, trotz der in Norwegen vergessener Küchensachen und des in Schweden hinterlassenen Fahrrades.

Unfassbar, wie viel Schwerverkehr auf Europas Straßen unterwegs ist – wie hier vor Brünn

Vier Wochen Roadsurfen mit Fahrten in sieben Ländern, ereignisreich, anstrengend, faszinierend, abwechslungsreich… Einmal und nie wieder Camping? Nein, nur nicht wieder mit Roadsurfer, die uns viel Energie und Zeit kosteten. Wer’s so wie wir einmal probieren möchte, für die/den hätten wir so manchen Tipp parat 😉

Lesung von RME-Adventmails, 10.12.2025

Erstmals Best-of-Lesung meiner “Adventmails”: Alljährlich versende ich von 1. bis 24. Dezember Texte zu jeweils einem Jahresthema an einen immer größer werdenden Bezieher:innenkreis. Dabei mixe ich recherchiert Informatives, Unterhaltsames und Persönliches zu einer Infotainment-Melange. Viel positive Resonanz ermutigt mich, die via Mail und Facebookgruppe verbreiteten Texte auch mal live zu präsentieren. Und das an einem Ort, an dem ich noch sowas wie “Heimvorteil” habe: in der autofreien Siedlung, wo ich von 2004 bis 2018 wohnte.

Außer mir liest auch die diesbezüglich erfahrene Autorin Sonja Rosenzweig, sie präsentiert einen noch unveröffentlichten literarischen Text. Davor und danach lese ich – in einer Art Doppelkonferenz.

Wer dabei sein möchte, möge sich bitte bei mir melden (treborme@gmx.at). Es soll ja genügend Platz für alle Interessierten geben.

WANN: 10. Dezember, 19 Uhr

WO: “Aquarium” (gleich beim Biotop in der Mitte) in der autofreien Siedlung Wien-Floridsdorf, Nordmanngasse 27

Camino Portugues, April 2026

im kommenden Frühling werde ich zum Jakobsweg-Pilger, und zwar auf der kleinen Schwester der fast schon überlaufenen Strecke von Saint Jean in den Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Aber auch der von mir bevorzugte Weg von Porto die Atlantikküste entlang ist mittlerweile voll vom Wallfahrtsboom erfasst.

Und es gibt etliche Social-Media-Gruppen zum Camino Portugues und seinen Varianten und die offenbar sehr brauchbare Website https://camino-portugues.de.

Noch lieber wäre mir aber unmittelbare Erfahrung als Hilfe bei der Vorbereitung: Wer selbst schon pilgernd unterwegs war oder jemanden kennt, der/die etwas davon mitteilen möchte, möge sich bitte bei mir melden.

Wiener Museen locken

Seit Weihnachten 2024 bin ich im Besitz einer Bundesmuseen-Card und habe diese auch schon mehrfach genutzt (siehe Kategorie „RME besucht“). Wien hat ja eine außerordentlich reichhaltige Museen-Landschaft, die vielen wechselnden Sonderausstellungen versprechen viele Kultur-Highlights. Ich lass mich da gern verführen – und das muss nicht immer alleine sein. Wer Lust hat, mich mal auf einen Gang entlang von spannenden Exponaten zu begleiten, sende mir bitte eine Nachricht per Mail.

Lust auf Pubquiz?

Ich quize gerne, erstellte sogar schon im Gymnasium Quizfragen für meine Schulkolleg:innen. Und bewarb mich für „Q1 – ein Hinweis ist falsch“ und „Smart10“ im ORF-Vorabendprogramm. Leider erfolglos. Aber Pubquiz, das wäre was für mich. Z.B. das an jedem Dienstagabend gleich bei der U1-Station Kagran. Beginn um 19 Uhr im Spark by Hilton Vienna Donaustadt (Dr.-Adolf-Schärf-Platz 6).
Es spielen Gruppen gegeneinander, max. 6 Personen sind erlaubt, keine Teilnahmegebühr. Claudia und ich waren schon mal kiebitzen, gefinkelte Fragen, aber wirkte lustig. Hätte jemand Lust mal mitzukommen?

RME schreibt weiter …

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RME lautete mehr als 30 Jahre lang mein Kürzel als Nachrichtenredakteur. Seit Anfang 2025 pensioniert, arbeite ich, Robert Mitscha-Eibl, als freier Journalist. Und ich schreibe weiter Kulturkritiken, Reiseberichte, Artikel, Kommentare, Adventmailserien. Über Themen, die mich (und vielleicht auch dich) interessieren. Weil mich das geistig rege hält, es mir Spaß macht und ich mich gerne mit Freund:innen über Gott und die Welt austausche. Und auch, weil das hier etwas ist, mit dem ich mich bei meinen Nachkommen in Erinnerung halten möchte.

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RME liest ...
RME liest: Buchkritiken v.a. Belletristik, aber auch Fachliteratur, Graphic Novels …
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MEIN LEBEN. Robert biographiert: Erzählenswertes aus meinem Leben
RME biographiert: Erzählenswertes aus meinem Leben