Adventmails 2006/14 (Listen aller Art)

Fünf Frauen, die mein Leben besonders inspiriert haben:

Elisabeth Kübler-Ross. (Weil sie gezeigt hat, dass Abschiednehmen ein wesentlicher Teil unseres Lebens ist und durch ihr Tun vielen Menschen ein Gehen in Würde und Liebe ermöglicht hat.)

Gitti Ederer. (Ja, die! Weil sie eine der intelligentesten Antworten auf die Frage eines Journalisten gegeben hat. Die Frage war: „Was wollen Sie noch gerne werden, Frau Magister Ederer?“ Und ihre Antwort lautete: „Eine g´scheite, alte Frau.“)

Marie Jahoda. (Weil sie eine der wenigen weiblichen unter den großen
SoziologInnen war und mit ihrer Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ ein zeitlos gültiges Werk zur Würde des modernen Menschen vorgelegt hat.)

Kristin Scott-Thomas. (Weil „Der Englische Patient“ einfach einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist.)

Meine Freundin Helene. (Weil sie mir seit Jahr und Tag vorlebt, mit wie viel Respekt und Achtsamkeit frau liebevolle Beziehungen gestalten kann.)

Kathi, 37, Soziologin, OE-Beraterin

Adventmails 2006/13 (Listen aller Art)

Die fünf besten ungesunden*) Schokoladen

Diese Liste enthält die fünf besten Schokoladen; erstellt durch einen einstigen Schoko-Junky, der einst (mit mindestens 6 Kilo mehr an Körpergewicht) täglich eine Tafel genossen hat. Es ist dabei keine Reihung vorgesehen. Ich erachte alle 5 gleichermaßen als sündhaft köstlich.
Für jene, die diese Liste als wichtigen Hinweis für etwaige Weihnachtsgeschenke erachten, sei darauf hingewiesen, dass fast alle Sorten im Wiener Fachhandel (www.xocolat.at), aber auch im Grazer Fachhandel (www.linzbichler-schoko.at/) erhältlich sind.

Zotter Schokolade, Sorte „Bunte Kuh“: feinste Milchschokolade mit Milchcremefülle. Herrlich cremig süße Schokolade, die – wie alle Sorten von Zotter – zwei spezielle Bonuspunkte haben: die Zutaten sind aus biologischer Landwirtschaft und außerdem ist der Kakao fair gehandelt. (www.zotter.at)

Cailler Rayon, Sorte Milch: Schweizer Luftschokolade mit Honignougat. Diese Schokolade ist leider schwer erhältlich. Tchibo/Eduscho hatte sie mal im Sortiment. Ansonsten unbedingt bei einem Aufenthalt in der Schweiz kaufen! (www.cailler.ch/de/sor/cla/rayon.asp).

Grüne Erde Schokolade, Sorte Trüffel: Die Bezeichnung führt in die Irre – vor allem, wenn man einmal Bensdorp oder ähnlich Billigmarken mit Trüffelgeschmack angewidert liegen ließ. Es handelt sich nämlich dabei um eine relativ dunkle, kompakte Schokolade, die durch knackige Kakaobohnenstücke besonders interessant und köstlich ist. (www.grueneerde.at).

Zotter Schokolade, Sorte „Hot Chicken Ensemble“: Nein, das ist keine Schokolade mit einer Note von Steirischem Backhendl! Die Milchschokolade, gefüllt mit einer Eierlikörcreme wird durch einen Hauch Chilli vollendet (www.zotter.at).

Green & Blacks, Sorte Caramel: eine zugegeben etwas „pickige“ Angelegenheit, aber das haben Schokoladen mit Karamellcremefüllung so an sich. Durch eine Prise Meersalz wird das allzu klebrig süße Gefühl im Mund ein wenig eingedämmt. (www.xocolat.at/advanced_search_result.php?keywords=Black+%26+Green)

Viel Genuss beim Verschenken und vor allem beim Schokoschlemmen!

Martina, 29, Schwester, Qualitätsmanagerin und Politikerin aus Graz

*) Schokolade ist generell ungesund?! Nein, es gibt auch „gesunde“ Schokolade, nämlich die, die einen Kakaoanteil von über 70% aufweist. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man/frau es lernen kann, auch diese bittere Form zu mögen; aber ganz ehrlich; eine cremige Milchschokolade ist eine andere Kategorie. Und nachdem die Ernährung in der Weihnachtszeit ohnehin bei vielen nach dem Prinzip „Jetzt is a scho wurscht“ funktioniert, verzichte ich bei dieser Liste auf Schokosorten mit positiven Auswirkungen auf die Hüften J.

Adventmails 2006/12 (Listen aller Art)

Fünf gute Gründe, warum sich ein Besuch der steirischen Landesmetropole Graz auf alle Fälle lohnt:

  1. „In Graz, das weiß jedes Kind, vor allem jedes männliche, in Graz sind überdurchschnittlich viele schöne Frauen daheim… Sind die meisten Burgenländerinnen lang und flach und seicht wie der Neusiedlersee, die Tirolerinnen schroff und zackig wie ihre Alpen, die Wienerinnen grau und breit und verstaubt wie ihre Ringstraße, die Salzburgerinnen verweint und feucht vom vielen Schnürlregen, so sind die Grazerinnen wie ihre Innenstadt: mit gepflegten Balkonen, sauberen Fassaden, verträumten Gassen und Ecken und Plätzen, die einen nicht mehr loslassen, überraschenden romantischen Eingängen, wo man gern hinsieht, herrlichen Innenhöfen, die zum Verweilen einladen, entzückenden Rückenansichten und vielen schönen Fahrwegen, vor allem für passionierte Strampler.“ (Reinhard P. Gruber: „Bei den schönsten Frauen der Welt“)
  2. Das Zeughaus in Graz beherbergt die weltweit größte historisch gewachsene Sammlung an Harnischen, Helmen, Blankwaffen, Gewehren und Pistolen.
  3. Graz ist aufgrund seiner geografischen Lage äußerst wetterbegünstigt. Es weist das ganze Jahr hindurch mediterranes, beinahe subtropisches Klima auf. Wer nach Graz fährt, erspart sich die beschwerliche Fahrt nach Griechenland. Und eine Insel gibt es hier obendrein …
  4. Es ist nicht weit ins südsteirische Weinland. Wer einmal dort war, weiß, wovon ich spreche… .
  5. Außerirdisches im Weltkulturerbe Graz? Wie eine riesige bläulich schimmernde Blase schwebt das Kunsthaus als Wahrzeichen des neuen Graz über dem rechten Ufer der Mur. In welcher anderen Stadt triffst du schon auf ein „friendly alien„?

Sepp, 45, AHS-Lehrer und Schulbibliothekar in Graz, Vater von Florian (s. Liste 1.Dezember)

Adventmails 2006/11 (Listen aller Art)

TOP FÜNF DER WITZIGSTEN COMIC-FIGUREN
Homer Simpson
Bei den Simpsons-Folgen habe ich sehr viel Englisch gelernt. Homers Spruch „D’oh“ (auf Deutsch „verdammt!“) ist schon berühmt. Homer ist auch sehr dumm und kann, während er fernsieht, nicht zuhören.
Obelix
Die witzigste Asterix & Obelix Figur aller Zeiten. Kapiert nix, liebt Wildschweine über alles und haut Hinkelsteine und Römer.
Garfield
Dieser Kater liebt Lasagne, zerfetzt Briefträger, macht seinem Besitzer das Leben zur Hölle und ist philosophisch – der witzigste Kater der Welt!
Calvin
Gemeinsam mit seinem Stofftiger Hobbes erlebt dieser Junge die verrücktesten Abenteuer: Eine Reise zum Mars, den Wagen in den Graben setzen und der Versuch, einen Wasserhahn zu reparieren.
Donald Duck
Donald hat drei neunmalkluge Neffen, welche ihm immer um einen Schritt voraus sind. Eine Qual für Donald Ducks Leben!

Fabian, 10 Jahre, Schüler

Adventmails 2006/10 (Listen aller Art)

Liste meiner fünf kulinarischen Lieblingsfilme:

Einleitung: Warum kulinarische Filme?
Essen ist Leben, Nahrung für Körper und Seele, verbindet Menschen, transportiert Kultur, ist voller Symbolik, berührt die Sinne, ist Handwerk und Inszenierung. Vielleicht gefallen mir Filme zu diesem Thema deshalb so gut:

  1. Babettes Fest (Gabriel Axel, Dänemark 1987)
    Eine asketisch-religiöse Dorfgemeinschaft vorwiegend älterer Menschen führt tagaus und tagein ein karges und sprödes Leben, in dem Sinnlichkeit der Sünde gleich kommt. Eines Tages taucht in dieser Gemeinschaft eine junge Französin auf, die als Haushälterin Aufnahme findet und einige Jahre unauffällig mit den Dorfbewohnern lebt. Irgendwann gewinnt sie in der Lotterie und beschließt mit dem Geld ein großes Fest auszurichten. Spezialitäten aus aller Welt werden eingekauft und den asketischen Dorfbewohnern wird angesichts der kulinarischen Köstlichkeiten Angst und Bange um ihr Seelenheil. Trotz der guten Vorsätze, das fulminante Festmahl der französischen Haushälterin nicht genießen zu wollen, sondern nur passiv zu erdulden, erblühen am Abend des Gelages bei allen rote Wangen, gelöste Heiterkeit, Gelächter und sinnliche Freude am ungebremsten Genuß.
  2. Tampopo (Juzo Itami, Japan 1985)
    Ein Film, in dem es um die perfekte Zubereitung einer japanischen Suppe geht. Dabei ist nicht nur Handwerk, sondern auch Magie und Weisheit im Spiel. Als ich im Kino saß, hatte ich unglaublichen Appetit auf diese Suppe!
  3. Zimt und Koriander (Tassos Boulmetis, Griechenland/Türkei 2003)
    Es geht um die politische Dimension von Zypern und Griechenland, den orientalisch-wohlriechenden Gewürzladens eines Großvaters, dessen Enkel dort viele Stunden seiner Kindheit verbringt. Der Großvater weiß viel über die Magie der Gewürze und er bringt seinem Enkel Zusammenhänge zwischen den Gewürzen und den Gestirnen bei. Der Enkelsohn wird Astronom und kocht als erwachsener Mann mit Leidenschaft.
  4. Grüne Tomaten (Jon Avnet, USA 1991)
    Eine Frauenfreundschaft führt so weit, dass eine Frau den getöteten Mann ihrer Freundin (er hat sie jahrelang misshandelt) stückchenweise in ihrem Barbecue-Restaurant verbrät.
  5. Bittersüße Schokolade (Alfonso Arau, Mexiko 1992)
    Um die Jahrhundertwende 1900 muss die erstgeborene Tochter lebenslang die verwitwete Mutter versorgen und darf nicht heiraten. Die älteste Tochter versorgt die ganze Familie. Der geliebte Mann heiratet ihre jüngere Schwester, um ihr nahe zu sein. Die einzige sinnliche Beziehung der beiden Liebenden führt über das Essen. Bei der Zubereitung der Speisen, werden auf magische Weise auch alle Emotionen der Köchin eingekocht.

Martina, 45, Psychologin und Unternehmerin

Adventmails 2006/09 (Listen aller Art)

Einige absolut sichere Methoden, das Minimum aus Ihrem Architekten herauszuholen.

Es gibt viele Vorschläge, wie man aus einem Architekten das Optimum herausholt. Dem ist nichts hinzuzufügen. Wie man es allerdings anstellt, nahezu nichts von einem Architekten zu profitieren, ist hier zusammengestellt. Die folgenden Tipps basieren auf verbürgten Berichten renommierter Architekten und sind wärmstens zu empfehlen:

Lassen Sie Ihren Architekten im Dunkeln.
Sagen Sie dem Architekten, dass alles, was Sie brauchen, etwas Behübschung ist. Damit erübrigt sich die Beschäftigung mit Daten, Fakten, Bedürfnissen, Vorstellungen und anderem irrelevanten Zeug. Sie erhalten auf diese Weise von Ihrem Architekten garantiert unbrauchbare Architektur.

Verunsichern Sie den Architekten.
Geben Sie Ihrem Architekten konstant das Gefühl, dass Sie auch mit anderen Baufachleuten (befreundete Selberbauer) sprechen, dass Sie „Fachmeinungen“ einholen. (Nicht wirklich, es reicht, so zu tun.) Im Handumdrehen wird sich Ihr Architekt mehr darauf konzentrieren, Ihnen zu gefallen und in allem nachzugeben, statt seine Arbeit künstlerisch und wirtschaftlich verantwortungsbewusst zu leisten.

Ignorieren Sie, dass Architekten Gewinne machen müssen.
Bestellen Sie immer mehrere kreative Lösungen zum Aussuchen. Bestellen Sie aufwendige Darstellungen oder Modelle, Expertisen), die „nichts kosten dürfen“. Weisen Sie darauf hin, dass Ihr Neffe für einen Bruchteil des Honorars einen Entwurf zeichnen würde, wenn er Zeit hätte. Damit erreichen Sie, dass Ihr Architekt statt an Qualität nur mehr an eins denkt: an Geld.

Installieren Sie ein komplexes, hierarchisches Genehmigungsverfahren.
Damit nicht versehentlich gute Architektur das Licht der Welt erblickt, muss Sie durch mehrere „Gutachterverfahren und Meinungseinholungen“ gefiltert werden. Sorgen Sie dafür, dass Verwandte und Bekannte Ihre fachlichen Ansichten äußern, befragen Sie auch Ihr Personal, damit der gesunde Menschenverstand bzw. die Meinung des Volkes einfließt. Die simultane Anwendung mehrerer der angeführten Methoden erhöht die Wirkung beträchtlich. Ihr Architekt ist nur mehr damit beschäftigt, seinen Entwurf zu rechtfertigen.

Fällen Sie Entscheidungen hinter dem Rücken des Architekten.
Besonders auf Baustellen ist diese Praxis sehr effizient und sorgt regelmäßig für heilloses Durcheinander und verführt beteiligte Professionisten mitunter dazu, Bauherr und Architekt gegeneinander auszuspielen.
Da man bekanntlich nie genug gute Ratschläge einholen kann, sind wir über weitere sachdienliche Hinweise zu diesem Thema sehr dankbar. Der Fairness halber wird es eine Fortsetzung dieser Serie mit folgendem Titel geben: „Einige absolut sichere Methoden, Ihren Auftraggeber in den Herzinfarkt zu treiben.“

Heinrich, Architekt, staatlich befugt und beeid. Ziviltechniker, ig passivhaus, nö ökobau- u. holzcluster, österr. inst. für baubiologie und ökologie

Adventmails 2006/08 (Listen aller Art)

5 Wege, um dem weihnachtlichen Geschenkstress zu entkommen

  1. Krank werden:
    Du legst dich am 3. oder 8., spätestens jedoch am 14. Dezember hin und stehst erst am 23. oder 24. wieder auf. Natürlich musst du dafür eine Krankheit finden, die dich tatsächlich ins Bett – oder gar ins Krankenhaus – zwingt. Ein bisschen Grippe genügt keinesfalls, da wird jede/r erwarten, dass du funktionierst wie immer. Aber so richtig krank – da werden alle von Mitleid erfüllt sein und vollstes Verständnis haben, dass du heuer keine Geschenke besorgen kannst. Im Gegensatz dazu wirst du mit Geschenken überhäuft werden. Die Methode ist die sicherste, aber zugleich die unangenehmste. Großer Nachteil: Wer garantiert dir, dass es dir tatsächlich gelingen wird, rechtzeitig wieder auszusteigen???
  2. Arbeit:
    Diese Variante ist nicht ganz so glaubwürdig wie die erste, du musst zumindest durch dauerndes Klagen und Jammern in deiner gesamten Umgebung unmissverständlich klar machen, dass du völlig mit Arbeit ausgelastet bist. Natürlich muss es sich um berufliche Anforderungen handeln, niemand wird dir abnehmen, dass Kochen, Putzen und Kinderbetreuen dich so beansprucht. Nebenbei hast du den Vorteil, dass du es auch locker vertreten kannst, die Vanillekipferl in der Bäckerei zu kaufen, und nichts selber machen musst. Ein weiterer Vorteil ist, dass wirklich bis Weihnachten eine ganze Menge Arbeit erledigt ist, und du selbst so erledigt bist, dass du dir dann zumindest einen Urlaub vergönnen kannst/musst. Leider hat das auch einen Nachteil: Du gewinnst nämlich im Grunde gar nichts, was den Stress betrifft. Du tauschst nur Geschenkstress gegen Arbeitsstress – warum dann nicht gleich jenen Stress wählen, der anderen mehr Freude macht?
  3. Religiös sein:
    Du deklarierst ganz eindeutig, dass du Weihnachten heuer wirklich als religiöses Fest begehen willst, und daher den ganzen Konsum-Schnickschnack nicht mitmachst. Nun wirst du das aber kaum vertreten können, wenn du sonst die ganze Zeit über ein fröhliches Konsumleben führst. Du kannst nicht plötzlich zu Weihnachten Religiosität mimen. Du musst das also durch regelmäßige religiöse Handlungen untermauern. Dafür eignen sich besonders die adventlichen Roratemessen, für die du dann eben mehrmals wöchentlich frühmorgens in die Kirche eilst. Du kannst es auch weniger christlich angehen und mit regelmäßiger Meditation beginnen, was dir sowieso nicht schaden kann, denn du brauchst eine Menge Standfestigkeit, um diese Position durchzuhalten – gelingt es dir wirklich, die Rolle als religiöse/r Miesmacher/in gegenüber all den Geschenksüchtigen und Schenktüchtigen zu vertreten? Und mach dir klar, dass auch keine/r dir was schenken wird. Wenn du das in Kauf nehmen willst, ist die folgende Methode vielleicht weniger anstrengend…
  4. Abmachung, einander nichts zu schenken:
    Es dürfte nicht weiter schwierig sein, unter Erwachsenen (Kinder sollten eher ausgenommen werden) Verbündete für diese Abmachung zu finden, zumindest dann, wenn du dich in aufgeklärten Kreisen bewegst, die nicht mit einem spielverderberischen „Ich schenke aber gern…“ parieren. Der große Vorteil liegt darin, dass die Erleichterung für alle Beteiligten im Vordergrund steht: Kein verzweifeltes Suchen mehr, was wer gern kriegen würde! Der Nachteil: Schnell kommt die Idee auf, dass man jetzt, wo keine Geschenke mehr überreicht werden, zumindest kleine symbolische Dinge in Händen halten will, wenn man „Frohe Weihnachten“ wünscht. Es beginnt also das Rasen durch die Weihnachtmärkte von vorne, bloß sucht man nicht für jede/n individuell, sondern überlegt, welches kleine symbolische Ding – Kerze, Tee oder gar Naturseife – sich sowohl für den Bruder als auch für die Fini-Tante eignet (denn symbolisch müssen alle dasselbe kriegen, sonst ist ja der Vorteil weg). Und wetten, dass diese kleinen Dinge im nächsten Jahr schon ein bisschen größer werden…?
  5. Ein Abo schenken:
    Das ist die Methode mit Langzeitwirkung! Allerdings musst du vorher die Mühe auf dich nehmen, herauszufinden, was deine Lieben gerne lesen. Ist dir das gelungen, so entfaltet sich der Vorteil wunderbar im darauf folgenden Jahr. Im November bereits flattert der Brief bei dir herein: „X bezieht die Zeitschrift Y in Form eines Geschenks, das Sie seinerzeit bei uns bestellt haben. Falls Sie den Wert Ihres Geschenks erhöhen, d.h. die Gültigkeit des Abos verlängern wollen, bitten wir Sie um Einzahlung mit beigelegtem Zahlschein…“ Zahlschein nehmen – einzahlen – fertig! So einfach ist das – schätzungsweise 2 Jahre lang. Spätestens dann beginnt sich das Gefühl breitzumachen, du hast nicht ein Abo als Geschenk, sondern ein Abo auf ein Geschenk erworben. Fantasielos! Also zumindest irgendwas kleines und fantasievolles Symbolisches solltest du schon in Händen halten, wenn du „Frohe Weihnachten“ wünschst. Weiter wie oben…
    Fröhlichen Geschenkstress!

Claudia, 48, Lehrerin und Liedermacherin

Adventmails 2006/07 (Listen aller Art)

Hier sind sie: meine top 5 Reiseziele

Neuseeland
ist an erster Stelle gereiht, weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ziel meiner nächsten Reise wird. Schon lange träume ich davon, dieses abwechslungsreiche Land mit seinen Bergen und Gletschern, riesigen grünen Weiden und Geysiren und nicht zuletzt der geheimnisvollen Fauna (ich sage nur Kea und Kiwi) kennenzulernen. Zwar habe ich den Herrn der Ringe nicht gesehn, dafür hat mich beim Making-of die Landschaft umso mehr beeindruckt. Und nicht zuletzt dürften die Neuseeländer ein interessantes Völkchen sein, die zb. das Bungee jumpen erfunden haben ;o)

Ballonsafari Massai Mara
Im Sonnenaufgang über die Steppe schweben und Giraffen, Elefanten und Löwen sehen, das ist ein Wunsch seit ich mir als Kind alle Folgen von „Im Reich der wilden Tiere“ reingezogen hab.
Und nach der Safari kann man sich dann noch ein bisschen an einem der wunderschönen Strände ausruhen. Tauchen kann man da übrigens auch…..

Galapagos
Auf Darwins Spuren den Finken
zuwinken.
Den riesigen Schildkröten
ein Ständchen tröten.
Sich mit den Walen
aalen
und mit den Haien
tauchen.
Es muss einfach genial sein!!!

Malediven
Nun ja, einmal tauchen muss natürlich dabei sein. Viele Riffe der Malediven sollen noch immer traumhaft sein. Urlaub unter Palmen, weißer Sandstrand, warmes Wasser – die Auswahl ist riesengroß. Wer kann mir ein Inselchen empfehlen?

noch einmal Australien, weil ein Monat einfach viel zu kurz war *seufz*

Die Auswahl ist nicht leicht gefallen, denn da ist ja auch noch Indonesien, Chile, Iguazu undundund…
Ich denke, diese Liste lässt erahnen, warum ich Zoologie studiert habe.
Da davon aber die wenigsten Menschen leben können, hat es mich ins Labor einer Pharmafirma verschlagen, wo ich Tests zur Qualitätskontrolle entwickle.

Silvia, 38

Adventmails 2006/06 (Listen aller Art)

5 Sendungen im Fernsehen (Kabel), die ich mag und mir fast immer anschaue:
1.) Zeit im Bild, ORF: Ideale Ergänzung zur täglichen Lektüre der Zeitung „Die Presse“.
2) Das Nachtcafé, SWR: jeden Freitag, 22-23:30 Uhr, Talk-Show auf höchstem Niveau, spannend, menschlich, lehrreich… Die Sendung wird am Samstag um 8:50 wiederholt.
3) Millionenshow, ORF, oder lieber noch: Wer wird Millionär?, RTL: Befriedigte Eitelkeit, Wissbegierde, Ärger, Schadenfreude…
4) Krimis von Donna Leon: traumhaft schöne Aufnahmen der traumhaft schönen Stadt Venedig! (Wenn Tote gezeigt werden, mache ich schnell die Augen zu.)
5) Dancing Stars, ORF: die Sendung, die zu sehen keine meiner Freundinnen zugibt! Flotte Musik, extravagante Kleider, vor allem: Tanz! Psychologisch interessant: Unterschiede zwischen Österreich und Italien (vgl. RAI UNO: „Ballando con le stelle“)

Christa, 74, Pensionistin, Wienerin, Großmutter von 8 Enkeln zwischen 10 und 27


Adventmails 2006/05 (Listen aller Art)

5 Best of books, die ich heuer gelesen (ein- oder mehrmals!!)

Gut gegen Nordwind, Daniel Glattauer:
D.G., den ich sonst nur aus seinen nicht bloß amüsanten „Standard“-Kommentaren kenne und leider nicht persönlich – Robert, ist der nicht auch ein Freund von dir? -, verschaffte mir mindestens zwei höchst vergnügliche Abende.. Achtung! Mitanwesende Personen fühlen sich vernachlässigt oder reißen einem das Buch aus der Hand…

Der Nazi und der Friseur, Edgar Hilsenrath:
Schluck. Lach. Ist ja ein Roman. Nicht mehr auszuhalten. Prust. Vielleicht doch noch ein Glas Rotwein, um das zu verdauen….

Imagination als heilsame Kraft, Luise Reddemann:
Kontrapunkt zum vorigen, nicht nur Fachbuch für PsychogInnen wie mich. Für alle, die dafür offen sind, ihre großen und kleinen Leiden in den Hintergrund und ihre Ressourcen und Kräfte in den Vordergrund rücken zu lassen. Die Autorin ist Begründerin einer Traumatherapierichtung (PITT), ich hab bei ihr eine beeindruckend schlichte und meinen Arbeitsstil verändernde Fortbildung gemacht…

Der Grüffelo (The Gruffalo), Julia Donaldson und Axel Scheffler:
„Kinderbuch“ in Reimen; witzig, gescheit und toll illustriert. Nachfolger „Das Gruffelokind“ find ich genauso gut. Es gibt eine in verschiedensten Tonlagen gelesene britische Version von der englischen Schauspielerin Imelda Staunton in Kassettenform. Bald kann mans fraus kinds auswendig!

Hoch wie der Himmel, tief wie die Erde, Sylvia Wetzel:
Sehr hilfreiche „Meditationen zu Liebe, Beziehungen und Arbeit“ aus der wunderbaren buddhistischen Ecke. Jedoch wie immer: Es gibt nix Gutes, außer…

Elisabeth, 46, Psychotherapeutin