Adventmail 2009/15 (Was geschah am … Dezember?)

Am 15. Dezember …
… 1979 gerieten zwei kanadische Journalisten, der Sportredakteur Scott Abbott (Canadian Pres) und der Fotograf Chris Haney (Montreal Gazette) beim Scrabble-Spielen in Streit, wer von beiden der Vifere sei. Und angeblich hatten sie an diesem Tag (was Wikipedia alles weiß!) die Idee, ein eigenes Brettspiel zu entwickeln. Es wurde als Trivial Pursuit (dt.: Belanglose Jagd oder Die Jagd ums Allgemeinwissen) ein Welterfolg.
Die klassische Variante umfasst sechs Kategorien, zu denen man jeweils eine Frage richtig beantworten muss und dafür mit tortenstückchenförmigen Steinchen belohnt wird: Sport & Vergnügen (orange), Wissenschaft & Technik (grün), Geschichte (gelb), Erdkunde (blau), Unterhaltung (pink) und Kunst & Literatur (braun).
In aller Bescheidenheit muss ich anmerken, dass ich ein überaus versierter T.P.-Spieler bin und dabei oft gewinne. Und es passt auch zu einem Journalisten, von allem ein wenig zu verstehen statt von wenigem alles.
Ich spiele aber auch sonst sehr gerne, sehe darin einen Intelligenz und sozialen Zusammenhalt fördernden, psychologisch aufschlussreichen Zeitvertreib (Kann man jemand schneller kennenlernen als bei einer Partie Mensch ärgere dich nicht?). Neben Quizspielen mag ich vor allem fantasievolle Brettspiele wie Die Siedler von Catan, Scotland Yard, Take it easy oder Heimlich & Co., Kartenspiele wie Hearts, Hühnerficken oder Arschloch, Buchstabenspiele wie Scrabble oder einfach nur aus den Buchstaben eines Wortes neue bilden*), Bewegungsspiele wie Charade oder das Mörderspiel und Sexspiele wie … (aber halt: Das gehört nicht in einen Adventkalender!)
In meiner autofreien Mustersiedlung gibt es gottlob initiative Menschen, die regelmäßig zu Spieleabenden laden. Und wenn DU mal zu so was einlädst – ich komme bestimmt.

*) wie z.B. aus „S-P-I-E-L“ die Wörter spie, spei!, Seil, sie, sei, peil!, Pils, Eis, Ei, eil! lies! – Ilse und Isel gelten als Eigennamen übrigens nicht