Meine Pubquizpremiere als Aktiver, nach einer Einladung von Helga G., Boomer-Generation wie ich. Dazu ihr Bruder, ein Endfuffziger, und drei musikaffine Twens. Das ergänzte sich gut, denn dass Jack Niklaus eine inzwischen 85-jährige Golflegende ist, wissen „Alte“ eher als die Jungen, dafür sorgten letztere dafür, dass unser Team namens „Quizsters ofr Mercy“ unter 18 Konkurrent:innen immerhin Platz 4 (erkennen der Songs) bzw. Platz 7 (Wissensfragen) belegte. Die zu jeder der 15 Fragen – darunter eine Scherzfrage, ein Anagramm und eine Schätzfrage – gespielte Musik stammte vorrangig aus der Zeit nach der Jahrtausendwende; fast unlösbar für mich Sixties- und Seventies-Kenner. Dass man aus „subtil ausbrechen“ den gesuchten „Lausbubenstreich“ bilden kann, war dann eine gemeinsam erarbeitete Lösung beim Buchstabenumordnen.
Souverän waren wir Quizsters beim Erkennen von Künstlern und dazugehörigen Stilrichtungen (siehe Foto vom Bildblatt) und beim Benamsen von neuen Regierungsmitgliedern. Nicht erkannt haben wir alle zusammen den Wawel, die Burg von Krakau, auch die Schauspielerin an der Seite von Tom Hanks in der Dan-Brown-Verfilmung „The Da Vinci Code – Sakrileg“; es wäre Audrey Tautou gewesen.

Fazit: Pubquizzen boomt, und es macht Spaß. Mir würde es noch mehr gefallen, wäre die Hinweise auf die Lösung gebende Tracklist musikalisch breiter gestreut. Und vielleicht gäb’s ja – gute Idee, Helga – mal ein Quiz-Angebot speziell für Ältere wie mich…