Ausstellungen „Remix“/“Damian Hurst. Zeichnungen“, Albertina modern, 5.8.25 **

Künstler Kippenberger, in der Ecke, aber er schämt sich nicht wirklich

Wieder in der Albertina modern, zuerst in der Schau „Remix. Von Gerhard Richter bis Katharina Grosse“, mit der ich ehrlich gesagt wenig anfangen konnte. Die zugrunde liegende deutsche Sammlung Viehof umfasst auch Werke von Beuys, Baselitz und anderen, mir unbekannten Künstler:innen. Am eindrücklichsten, weil ironisch, Martin Kippenbergers Alter-Ego-Skulptur „Martin, ab in die Ecke und schäm dich“. Dass Superstar Gerhard Richter, dessen Kölner Dom-Glasfender ich bewunderte, ein stilisiertes Schloss Neuschwanstein in blaugrünem Nebel platziert … nun ja. Eh. Oder die Alltagsgegenstände von Joseph Beuys, sollen die zeigen, dass eh jede:r ein:e Künstler:in ist?

Dann für sich genommen ausstellungsunwürdige Zeichnungen, die die in kleiner Auswahl in der Albertina modern präsenten Arbeiten eines anderen Superstars der Kunstszene, des Briten Damian Hurst, begleiten. Am spannendsten aber ein Film zum Projekt „Treasures from the Wreck of the Unbelievable“ aus, bei dem Hirst 2017 eigene Werke als Fundstücke aus einem antiken Schiffswrack inszenierte. Nicht nutzen konnte ich Hirsts Zeichenmaschine „Making Beautiful Drawings“, die mittels Drehscheibe bunte Kreise auf Papier zaubert und auch mich zum Künstler gemacht hätte…

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