RUDI, Werbegrafiker, Religionslehrer, Langenzersdorf:
Immer wenn mich das Fernweh packt, landet meine „Maus“ im Ordner Sufimusik/Sudan oder auch bei Mohamed Mounir, dem 1954 in Assuan, Ägypten, geborenen „King“ – wie ihn die ÄgypterInnen nennen. Er verbindet die traditionelle Sufimusik seiner Heimat, dem nubisch geprägten Süd-Ägypten mit Elementen des Pop, Rock und Funk, schreibt Liebeslieder und Balladen, übt Kritik an Gesellschaft, Politik und Religion. Für die ägyptische Revolution gibt‘s natürlich auch einen Song. Mit Hubert von Goisern zieht er 2003 durch die Lande …
Fernweh: Wenn mir das Leben zu kompliziert wird, lass ich mich tragen von seiner Musik. Wohin? Vielleicht zu Trommlern und Tänzern im Orient oder in die Stille der Wüste, wo nichts mehr übrig bleibt als das zum Leben Notwendige … heute begleitet von Mounirs „Unterm Jasminbaum …“ Welchen Weg die Kamele der Phantasie auch einschlagen, lasst euch tragen …
Text: „Under the jasmine tree at night/A breeze, and the flowers beside me/The branches sway above me/Wiping off the tears in my eyes//Under the jasmine tree i sat/I fixed the lute and sang/My tears spread as I cried/I remembered you when you used to come to me.
//A garden beautified by lights/With scent of flowers rising/When I thought of you a fire was lit/And made a flare within my self/I’m alone, missing you and confused/No moon, and no birds chirping/Only the breeze on the trees/Is cheering me up and consoling me.“
2009 singt Mounir auf dem neuen Album von „Ich + Ich“, einem Musikprojekt, das2003 vom Sänger Adel Tawil und der Berliner Musikerin Annette Humpe gegründet wurde, den Titel „Yasmine“ – mit etwas anderem Text …
Mohamed Mounir, Best of, https://www.youtube.com/watch?v=wNVQrV2xsD4&list=PL9LBWB8BcLg0JDJqJ60hvdXOpPSEYrozR