„Seit Jahren schon leb ich mit Dir, und ich danke Gott dafür, dass er mir Dich gegeben hat. Als Erinnerung an unser Leben möchte ich Dir heut‘ etwas geben: ein Geschenk für alle Ewigkeit.“
Das singt Gerhard Friedle alias DJ Ötzi wohl bei jedem seiner Bierzeltauftritte im deutschsprachigen Raum. Sein Hit „Ein Stern (…der deinen Namen trägt)“ aus dem Jahr 2007 war sein dritter Megaerfolg nach „Anton aus Tirol“ (1999, der meistverkauften österreichischen Single ever) und „Hey Baby“ (2000, Platz 1 in den britischen Charts). 2008 brach der Sterne-Song einen seit 50 Jahren bestehenden Rekord: Mit insgesamt 41 Wochen war das Lied um 5 Wochen länger in den deutschen Single-Top-10 als Freddy Quinns „Die Gitarre und das Meer“ (1959)
Einen Stern, der deinen Namen trägt, hoch am Himmelszelt, den schenk ich Dir heut‘ Nacht, verspricht der Tiroler Käppchenträger seiner Angesungenen. Wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk hat und es dem DJ gleichtun will, wende sich an B.A.S.-Astroservice GmbH www.sternpate.de in Bessenbach in Unterfranken, dessen zehn Ortsteile wie Frauengrund, Waldmichelbach oder Unterbessenbach rund um den Sender Pfaffenberg gruppiert sind und zusammen 5.700 Einwohner aufweisen.
Das mag klein wirken, führt aber zu Großem, nämlich in die unendlichen Weiten des Universums mit seinen Abermillionen Sternen. Für nur wenige Sterntaler kann man seinem/r Liebsten dort ein wahrhaft nachhaltiges Geschenk machen, nämlich einen Stern, der wirklich seinen/ihren Namen trägt – und sei er Klaus-Dieter oder Kunigunde.
Es geht so: Du wählst einen Stern aus einem Angebot von 20 Millionen Exemplaren bei sternpate.de je nach Helligkeit für wohlfeile 29 („Mit jedem normalen Fernglas sichtbar“) bis 279 Euro („wichtigster Stern des jeweiligen, frei wählbaren Sternbildes“) und gibst deinen Favoriten per Mausklick in den Warenkorb. Dafür erhältst du Widmung und Urkunde mit offizieller PPM (Positions and Proper Motions) Sternkatalognummer. Die vergebenen Sterne sind in internationalen Katalogen gelistet und weltweit identifizierbar in jeder Sternwarte oder jedem Planetarium. Und das Beste: Sie dürfen von dir frei benannt werden.
Laut B.A.S.-Geschäftsführer Jürgen Baumann reifte die Geschäftsidee, interessierten Laien die Sterne näherzubringen, über (Licht?-)Jahre hinweg. Jetzt verspricht er kurze Lieferzeiten (Lichtsekunden?) – „denn wer wartet schon gerne??“
Besuche sind kaum möglich, denn die Geschenkobjekte sind zwischen 50 und 350 Lichtjahre weit von der Erde entfernt. Eine Zufahrt via Wurmloch wird leider nicht angeboten – eine echte Marktlücke!