Adventmails 2006/19 (Listen aller Art)

Aus den 5 größten Augenweiden (siehe Fotos im Anhang) des letzten Sommers sind nun 6 geworden, weil mir die Entscheidung so schwer fällt:

  1. Majestät von oben (Mount Hood)
    Seit dem Morgen bin ich der Sonne gefolgt. Zu Hause ist schon der nächste Morgen angebrochen. Tiefer und tiefer sinkt die Boeing dem Abend über Portland, Oregon entgegen. Langsam zieht sie am mächtigen Mount Hood vorbei, einem einzeln aus der Ebene ragenden Vulkankegel. Das Abendlicht und die trockene Luft über der „high desert“ lassen die Konturen unvergleichlich klar hervortreten.
    Das Foto ist meine Referenz an diese Majestät.
  2. Pazifisch
    Bizarr geformte helle Sandsteinklippen und dunkle Felsinseln aus Vulkangestein, auf denen Seevögel nisten. Höhlen, in denen Seelöwen hausen, ein Regenwald mit Gewächsen, die ich noch nie gesehen und deren Namen ich noch nie gehört hatte – diese Eindrücke nahm ich von Oregons Pazifikküste mit.
  3. ein eingestürzter Vulkan (Crater Lake)
    Vor 7000 Jahren zerrissen gewaltige Eruptionen diesen riesigen Vulkan, in dessen Mitte sich in einigen hundert Jahren dieser sagenhaft blaue See bildete.
  4. The Garden of the Gods
    Wieder Sandsteinfelsen, und wieder bizarr – diesmal in kräftigem Rotbraun – am Rande der Rocky Mountains bei Colorado Springs. Den Indianern war das der Garten der Götter. Mir erschien’s als eine Kathedrale der Natur.
  5. ein Drink unter der Brücke (Riverside Café)
    New York City bei fast 40° im Schatten. Ein kühler Drink mit Blick auf den East River, den ich bald über die Brooklyn Bridge überqueren werde, um dann vom Dschungel Manhattans verschlungen zu werden. Was für eine Stadt!
  6. God’s Hand
    Die marmorne Hand hält ein ineinander verschlungenes Liebespaar …
    Auguste Rodin: God’s hand, Metropolitan Museum, New York

Christine, 51, AHS-Lehrerin

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