Adventmail 2008/19 (Briefe an…)

treborme@gmx.at an doringer_m@yahoo.com, 18.12.2008
Betreff: „Halbes Leben“ am 1. Jänner
Hallo Marko Doringer!

Ich saß im Wiener „Filmcasino“ und sah mit einer Freundin „Couscous mit Fisch“ – einen guten Film mit einem überraschenden Ende. Noch überraschender war für mich freilich der Anfang des Kinoabends: Im Vorspann lief der Trailer von „Halbes Leben“ mit einem mir überaus vertrauten Gesicht. „He, das ist ja mein Bruder!“, teilte ich meiner Begleiterin wohl etwas zu laut mit, denn ringsum wendeten sich die Hälse. Aber wurscht, wann wird man schon je damit überrascht, den eigenen Bruder als „Star“ einer noch dazu preisgekrönten Film-Doku auf der Leinwand zu sehen?!
Thomas im Manager-Outfit, in Sofia in seinem Dienstwagen einsteigend, dann wohl abends in T-Shirt und mit Bierdose in der Hand, zu uns im Saal, zu mir sprechend. „Arbeiten, essen, schlafen – des is es…“, so sein lapidares Zitat in typisch-direkter Thomas-Speach. Nett anzusehen, das.
Ich hab soeben auf www.halbes-leben.com geklickt und weitere vertraute Gesichter entdeckt: meine Stiefmutter, meine Quasischwägerin, die wie mein Vater – so erzählte mir Tom – ebenfalls in deinem Film vorkommen. Jetzt bin ich schon gespannt auf die Doku in voller Länge. Tom schrieb mir, dass du veranlasst hast, Karten für mich und meine drei Söhne/Toms Neffen für die Publikumspremiere am 1. Jänner zu reservieren. Herzlichen Dank dafür! Vielleicht kann ich ja auch als Journalist – ich bin Kathpress-Kulturredakteur – was drüber schreiben.
Du meintest in deinem Mail an Tom, ich solle dich doch am Vorstellungstag anreden. Das mache ich sicher.
Schöne Feiertage und viel Erfolg mit deinem „Halben Leben“ (oder ist es nach den Auszeichnungen jetzt schon ein „Dreiviertelleben“?),
Robert Mitscha-Eibl
(Bruder von Thomas R.)

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